19. Januar: Film-Schlonz im AKK

Am Donnerstag, 19.01.2017, findet wieder der vegane Schlonz statt, zu dem wir euch herzlich einladen. Los geht es um 20 Uhr im AKK.

Nachdem wir beim letzten Schlonz mit dem Film Cowspiracy die Auswirkungen der Agrarindustrie auf die Umwelt beleuchtet haben, geht es dieses Mal um gesundheitliche Aspekte und Vorteile einer veganen Lebensweise. Dazu werden wir voraussichtlich den Film Gabel statt Skalpell zeigen, der u.a. die Zusammenhänge zwischen Erkrankungen wie Krebs oder Diabetes und dem Konsum tierischer Nahrungsmittel darstellt.
Anschließend freuen wir uns auf eine anregende Diskussion zum Thema.
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05.Juli: Vortrag: In vitro Fleisch – das Nahrungsmittel der Zukunft?

Arianna Ferrari, Mitarbeiterin am ITAS, wird in einem Vortrag von ihrer Arbeit zum Thema In vitro Fleisch (Fleisch aus dem Labor) berichten.

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05.Juli 2016, 19 Uhr
KIT Bibliothek, Campus Süd, Seminarraum im 3.OG

„In den letzten Jahren ist die Herstellung von In-vitro-Fleisch aus tierischen Muskelstammzellen, die durch eine Muskelbiopsie gewonnen werden, möglich geworden. Der Durchbruch innerhalb der Forschung gelang im August 2013: Mark Post und seine Forschungsgruppe an der Universität Maastricht stellten in einer Pressekonferenz den ersten In-vitro-Fleisch-Burger vor, welcher aus Rinder-Stammzellen hergestellt wurde (Post 2014).

Obwohl In-vitro-Fleisch heutzutage noch nicht für eine Produktion in großem Umfang geeignet ist, wird sie in den letzten Jahren von einer wachsenden wissenschaftlichen Gemeinschaft als Lösung für die ökologischen, gesundheitlichen und ethischen Probleme der traditionellen Fleischproduktion vorgeschlagen. Trotz der Dringlichkeit von Veränderungen unserer Ernährungsgewohnheiten und des Optimismus einiger WissenschaftlerInnen hinsichtlich der Möglichkeit, konventionelles Fleisch durch In-vitro-Fleisch zu ersetzen, bleiben viele Aspekte unklar. So sind etwa die tatsächlichen ökologischen Vorteile eines solchen Wechsels, die gesellschaftlichen Bedingungen der Akzeptanz dieser Innovation und die kulturellen Auswirkungen auf Landwirtschaft und Ernährung sowie auf das Mensch/Tier-Verhältnis nicht bekannt.“

Mehr unter www.invitrofleisch.info

28. Juni: Utopien Leben – Keynote und Diskussion

Gestern Abend im Zukunftsraum von Quartier Zukunft – Labor Stadt: Tobi Rosswog von living utopia hat für uns einen sehr inspirierenden Vortrag über seine Ideen für eine zukunftsfähige Gesellschaft gehalten. Zudem hat sich foodsharing vorgestellt und gerettete Lebensmittel mitgebracht, sodass das im Vortrag beschriebene geldfreiere Leben sogleich ausprobiert werden konnte. ; Vielen lieben Dank an alle, die da waren!

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Rückblick: 10. Mai: Film-Schlonz im AKK

Hier ein paar Eindrücke von unserem Cowspiracy-Filmschlonz im AKK. Vor dem Film gab es Muffins, Kokoscurry mit Reis und Gulasch mit Knödeln. 2 große Töpfe und am Ende war alles weg 🙂 Vielen Dank an alle, die da waren, der Abend war echt top!

Die Rezepte zum Nachkochen:

  • Gulasch
  • Semmelknödel
  • Kokoscurry:
    – Gemüse (Paprika, Süßkartoffeln, Karotten, Zwiebeln, Broccoli)
    – Kichererbsen (oder Tofu je nach Geschmack)
    – Kokosmilch
    – Knoblauch
    – Ingwer
    – Currypulver (Madras)
    – Salz

Hier noch ein paar Foto-Eindrücke:

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09. Mai: Informationsstand mit VR-Brillen und leckerem Essen

Am Montag den 09. Mai 2016 hatten wir über die Mittagszeit einen Stand vor dem AKK auf dem Uni-Campus. Unterstützt vom Förderverein der Studierendenschaft des KIT und dem Solar-und Umweltverein Fridericiana (Solarfri) konnten wir einige Lebensmittel einkaufen und am Tag vor der Aktion gemeinsam Speisen zubereiten. Schließlich gab es am Stand verschiedene vegane Probierhäppchen, darunter Blätterteigschnecken mit Spinat, Cake-Pops, Wraps mit Bohnen-Mais-Mus sowie belegte Baguettescheiben und Milch- und Joghurtalternativen (einige Rezepte finden sich hier). Am Ende war das Essensangebot komplett weg… 🙂

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Ein weiteres Highlight neben dem kostenlosen Essen war die Teilnahme von Sinah von der Tierrechtsorganisation Animal Equality. Sie war extra aus Stuttgart angereist und hatte vier VR-Brillen mitgebracht. Mit ihrem Projekt iAnimal ist es möglich, ein 360°-Video über die Haltungsbedingungen in der Schweineindustrie zu sehen. Die vier VR-Brillen waren quasi die ganze Zeit über in Benutzung!

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Darüber hinaus sind wir auch mit vielen Studierenden ins Gespräch gekommen, haben zahlreiche Broschüren sowie Flyer verteilt und auf den am folgenden Tag stattfindenden Film-Schlonz aufmerksam gemacht.

Wir bedanken uns herzlich für die Förderung durch die Fördervereine, die Unterstützung des AKKs und die Teilnahme von Animal Equality!

 

Rezepte:

  • Blätterteigschnecken
    – Abgepackter Blätterteig aus dem Kühlfach (vegan)
    – 100g Spinat
    – 100g  Veganer Streukäse
    – 50g Räuchertofu
    – Hafersahne
    – Salz
  • Wraps
    – Tortillas
    Kidney-Bohnen
    – Mais (halb so viel wie Bohnen)
    – Gewürze (Salz, Currypulver, Korianderpulver)
    – Salat
    – Tomaten
    – Avocado
    – Sojajoghurt (ungesüßt)

    Bohnen und Mais zusammen kochen und würzen. Teilweise zerdrücken, um eine Paste zu bekommen. Tortillas erwärmen, damit sie sich leichter falten lässt. Dann nach belieben füllen.

  • Cake-Pops (basieren auf diesem Rezept)
    – 300g Weizenmehl
    250ml Sojamilch
    200g Zucker
    – 125g Margarine
    100g Gemahlene Haselnüsse
    – 2TL Backpuver
    – 1 Päckchen Vanillezucker
    1 Banane
    – geschmolzene Schokolade

KIT-Vortrag: “Meat and Milk from Dairy Cows: a Risk for Cancer and Neuro-Diseases“

Am 10. Mai veranstaltet das Young Investigator Network (YIN) des KIT einen Vortrag über die Gesundheitsgefahren des Verzehrs von Rindfleisch und Kuhmilch.

Redner ist Prof. Harald zur Hausen, Nobelpreisträger der Medizin, vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg. Der Vortrag wird in Englisch gehalten, anschließend wird es eine Diskussionsrunde geben.

Titel: „Meat and Milk from Dairy Cows: a Risk for Cancer and Neuro-Diseases“
Wann: 10. Mai, 17.45 – 18.30 Uhr
Wo: Tulla Hörsaal, Campus Süd Gebäude 11.40, Englerstraße 11.

Hier gibt es weiterführende Informationen.

Passend dazu findet im Anschluss unser Film-Schlonz im AKK statt.

10. Mai: Film-Schlonz im AKK

Am 10. Mai laden wir euch wieder herzlich zu unserem Film-Schlonz im AKK ein, dieses Mal mit der Umweltdoku „Cowspiracy: The Sustainability Secret“. Darin wird thematisiert, dass die Agrarindustrie mehr Treibhausgase ausstößt als der gesamte Transportsektor – und trotz aller Klimabemühungen unbehelligt weiterarbeiten kann. Der Filmemacher Kip Andersen kommt der zerstörerischsten Industrie der Erde auf die Spur und deckt auf, dass weltweit führende Umweltorganisationen dies nicht zu thematisieren wagen.

Im Anschluss an den Film freuen wir uns auf eine offene und anregende Diskussion. Natürlich gibt es auch dieses Mal wieder leckeres veganes Essen!

Details:
Wann: Dienstag, 10. Mai, 20 Uhr
Wo: AKK, Paulckeplatz 1, KIT Campus Süd, 76131 Karlsruhe

Wir haben auch eine Facebook-Veranstaltung erstellt.

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Bericht vom Nachhaltigkeitscamp

Am 09. April waren wir auf dem Nachhaltigkeitscamp in der Karlshochschule unterwegs. Mit rund 270 Teilnehmern und 30 Sessions bot das Barcamp tolle Möglichkeiten, sich mit allen möglichen Aspekten von Nachhaltigkeit zu beschäftigen.

Wir hatten einen Workshop mit dem Titel „Zukunftsfähige Ernährung im globalen Kontext“ vorgestellt und wurden erfreulicherweise von den Teilnehmern ins Programm gewählt! Zu Beginn unseres 45-minütigen Slots sind wir zunächst auf die Auswirkungen der (Massen-)Tierhaltung auf Umwelt und Welternährung eingegangen und haben dann in einer offenen Runde über Möglichkeiten des Engagements diskutiert.
Anschließend hatten wir noch die Möglichkeit, in einem Podcast über unsere Gruppe zu berichten.

Vielen Dank an die Karlshochschule für die Ausrichtung und die leckere vegane Verpflegung! (Das alltägliche Angebot ist allerdings laut einigen Studierenden leider weniger vegan-freundlich…)

Aktion „Selbst-Wenn-Broschüren in die Briefkästen!“

Wir haben uns an der Aktion „Selbst-Wenn-Broschüren in die Briefkästen!“ der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt beteiligt. Neben Informationen zu den Leiden der Tiere in der Tierhaltung enthält die Selbst-Wenn-Broschüre auch Wissenswertes zu den verschiedenen Auswirkungen der Tierhaltung sowie praktische vegane Rezepte.

Mit 5000 Broschüren ausgerüstet konnten wir eine beachtliche Anzahl an Briefkästen erreichen. Wir hoffen, dass die eine oder der andere durch die Lektüre zum Nachdenken angeregt wird… 🙂

Verteilaktion

Vielen Dank an die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, die sich der Abschaffung der Massentierhaltung und der Verbreitung der veganen Lebensweise verschrieben hat!

Update: 11. April 2016

Dankenswerterweise hat uns auch Animal Equality einige Exemplare ihrer frisch gedruckten „Bewege Etwas“-Broschüren zugesandt. Die Broschüre, die ein tolles Design besitzt, enthält viele interessante Informationen, leckere Rezepte und hilfreiche Tipps.
Wir hoffen mit der Verteilung in der Karlsruher Innenstadt zu einem friedlicheren Umgang mit Tieren beizutragen!

Animal Equality ist eine international tätige Tierrechtsorganisation, die sich ebenfalls auf die Problematiken der sogenannten Nutztierindustrie als größter Verursacher von Tierleid fokussiert.

Kommentar zur Landtagswahl in BW am 13. März 2016

Wir sind einem Aufruf des AStA gefolgt und haben einen Kommentar zur anstehenden Landtagswahl hier in Baden-Württemberg verfasst:

Mit diesem Kommentar möchte die Vegane Hochschulgruppe nicht für bestimmte Parteien werben, sondern auf Punkte aufmerksam machen, die auf Landesebene relevant sind – und worauf man bei den zur Wahl stehenden Parteien achten sollte.

Viele Themen aus dem Kontext des Tierschutzes werden auf Landesebene entschieden: etwa das Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände, die Förderung neuer Ställe sowie die Kontrolle der Veterinärämter. Gerade im Uni-Kontext ist die Problematik von Tierversuchen relevant, da an Universitäten des Landes Baden-Württemberg viele Tierversuchsvorhaben durchgeführt werden. Die Förderung von Alternativen für Lehre und Forschung sollte gesteigert und gleichzeitig die Richtlinien zur Genehmigung von Tierversuchen verschärft werden. Voraussetzung für die immer weiter verbreitete Massentierhaltung ist der gegenwärtige politische Wille, diese zu akzeptieren und zu fördern. Mega-Ställe, etwa mit bis zu 100.000 Hühnern oder mehreren 10.000 Ferkeln, werden vor Errichtung behördlich genehmigt. Darüber hinaus wird der Bau von Tierställen vom Land Baden-Württemberg mit Subventionen gefördert.

Da dem Veganismus die generelle Verringerung von Leid aller Lebewesen zugrunde liegt, sollten auch die Positionen der Parteien etwa in Bezug auf Menschenrechte und Flucht, sowie Sozialsystem, Bildung und Arbeitsbedingungen eine entscheidende Rolle für die Wahlentscheidung spielen. Menschen, die aus akuten Kriegsgebieten oder vor ethnischer Verfolgung fliehen, haben einen Anspruch auf Asyl; konkrete Verfahren sind zu einem großen Teil Sache der Bundesländer. Auch Bildung ist Ländersache, wo insbesondere die Durchlässigkeit des Bildungssystems für alle, und nicht etwa nur für Akademikerkinder, entscheidend ist – sowohl an Schulen als auch an Universitäten.

Auch der Umwelt-, Klima- und Naturschutz verdient besondere Berücksichtigung bei der Wahlentscheidung, da der ökologische Aspekt für Veganer meist eine zentrale Rolle spielt. Konkret zu nennen sind diesbezüglich die Miteigentümerschaft des Landes am Energieunternehmen EnBW mit ihren Kohlekraftwerken, sowie die Kompetenz des Landes bei der Gestaltung der Städte und Regionen sowie der Ausweisung von Naturschutzgebieten.

Das Wichtigste ist allerdings, dass man überhaupt wählen geht.

Unseren Kommentar und weitere Informationen findet ihr auch auf den Seiten des AStAs: https://wiki.asta.kit.edu/landtagswahl2016