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Kommentar zur Landtagswahl in BW am 13. März 2016

Wir sind einem Aufruf des AStA gefolgt und haben einen Kommentar zur anstehenden Landtagswahl hier in Baden-Württemberg verfasst:

Mit diesem Kommentar möchte die Vegane Hochschulgruppe nicht für bestimmte Parteien werben, sondern auf Punkte aufmerksam machen, die auf Landesebene relevant sind – und worauf man bei den zur Wahl stehenden Parteien achten sollte.

Viele Themen aus dem Kontext des Tierschutzes werden auf Landesebene entschieden: etwa das Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände, die Förderung neuer Ställe sowie die Kontrolle der Veterinärämter. Gerade im Uni-Kontext ist die Problematik von Tierversuchen relevant, da an Universitäten des Landes Baden-Württemberg viele Tierversuchsvorhaben durchgeführt werden. Die Förderung von Alternativen für Lehre und Forschung sollte gesteigert und gleichzeitig die Richtlinien zur Genehmigung von Tierversuchen verschärft werden. Voraussetzung für die immer weiter verbreitete Massentierhaltung ist der gegenwärtige politische Wille, diese zu akzeptieren und zu fördern. Mega-Ställe, etwa mit bis zu 100.000 Hühnern oder mehreren 10.000 Ferkeln, werden vor Errichtung behördlich genehmigt. Darüber hinaus wird der Bau von Tierställen vom Land Baden-Württemberg mit Subventionen gefördert.

Da dem Veganismus die generelle Verringerung von Leid aller Lebewesen zugrunde liegt, sollten auch die Positionen der Parteien etwa in Bezug auf Menschenrechte und Flucht, sowie Sozialsystem, Bildung und Arbeitsbedingungen eine entscheidende Rolle für die Wahlentscheidung spielen. Menschen, die aus akuten Kriegsgebieten oder vor ethnischer Verfolgung fliehen, haben einen Anspruch auf Asyl; konkrete Verfahren sind zu einem großen Teil Sache der Bundesländer. Auch Bildung ist Ländersache, wo insbesondere die Durchlässigkeit des Bildungssystems für alle, und nicht etwa nur für Akademikerkinder, entscheidend ist – sowohl an Schulen als auch an Universitäten.

Auch der Umwelt-, Klima- und Naturschutz verdient besondere Berücksichtigung bei der Wahlentscheidung, da der ökologische Aspekt für Veganer meist eine zentrale Rolle spielt. Konkret zu nennen sind diesbezüglich die Miteigentümerschaft des Landes am Energieunternehmen EnBW mit ihren Kohlekraftwerken, sowie die Kompetenz des Landes bei der Gestaltung der Städte und Regionen sowie der Ausweisung von Naturschutzgebieten.

Das Wichtigste ist allerdings, dass man überhaupt wählen geht.

Unseren Kommentar und weitere Informationen findet ihr auch auf den Seiten des AStAs: https://wiki.asta.kit.edu/landtagswahl2016

Demo „Follow Your Heart“

Am Samstag, 13. Februar, haben wir unter anderem mit dem Peta2 Streetteam in der Karlsruher Innenstadt für Veganismus und aktiven Tierschutz demonstriert. Einen Tag vor Valentinstag waren wir mit roten Herz-Luftballons und ganz vielen Bannern und Plakaten unterwegs, um die Passanten mit Flyern und Reden auf die Auswirkungen der Tierhaltung und vegane Alternativen aufmerksam zu machen.

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Bild: Ben Alraum

Einen weiteren Bericht findet ihr auch auf karlsruhe-vegan.org! 🙂

Verköstigung bei VegVeg

Heute war das Team der Veganen Hochschulgruppe zur Verköstigung bei VegVeg eingeladen. Das vegane Fastfood-Restaurant hat Anfang Dezember in der Karlsruher Innenstadt eröffnet.

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Für jeden von uns gab es eine großzügige Portion Curry-Wurst mit Pommes und dazu verschiedene Limonaden zum Probieren. Zur Wurst aus Seitan, die von den Betreibern des VegVeg selbst aus Bio-Dinkel-Gluten hergestellt wird, gab es eine frische Currysauce und Pommes aus dem Ofen. Danke für die Einladung – wir kommen gerne wieder!

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Vortragsabend über Werbestrategien in der Tierindustrie

Am Montag, 07.12., organisieren wir einen Vortragsabend zum Thema Fleischvermarktung – Werbestrategien der Tierindustrie.

Die Philosophin Friederike Schmitz wird in Ihrem Vortrag darauf eingehen, wie Lobby-Organisationen auf die gesellschaftliche Debatte zur Nutztierhaltung Einfluss nehmen und dabei ein Bild der Nutztierhaltung zeichnen, das mit der Realität nicht viel zu tun hat.

Anschließend an den Vortrag gibt es die Möglichkeit, Fragen an die Vortragende zu stellen beziehungsweise im Plenum über die Thematik zu diskutieren.


Wann: Einlass 19 Uhr, Beginn 19:15 Uhr (Eintritt frei)

Wo: Vortragsraum der KIT Bibliothek (Campus Süd), im dritten Obergeschoss des Neubau (Raumplan der Bibliothek, unteres rechtes Eck)


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Hier eine kurze Einleitung:

Seien es die Zustände in Schweineställen, das Schreddern von Eintagsküken oder der Umgang mit „Wegwerfkühen“: Die Kritik an der gegenwärtigen Nutztierhaltung lässt nicht nach. Zeit, etwas zu ändern? Nein, Zeit für mehr Öffentlichkeitsarbeit!

Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes, sagt:
„Es gibt eine große, kontinuierlich wachsende Gruppe an Verbrauchern, die der Landwirtschaft skeptisch gegenüber stehen. So vielfältig die Gründe dafür im Einzelnen auch sein mögen, sie lassen sich alle auf einen Punkt zurückführen: Unwissenheit beziehungsweise Halbwissen.“

Seit Jahren schreiben sich die Lobby-Verbände der deutschen Landwirtschaft „Information“ und „Transparenz“ auf die Fahnen. Sie organisieren Veranstaltungen, drucken Plakate, verteilen Broschüren, drehen Filmchen, gestalten immer neue Internetseiten und produzieren nicht zuletzt Berge von kostenlosen Lehrmaterialien für Schulen, die jährlich mehrere Millionen Menschen erreichen. Doch wie „objektiv“, „sachlich“ und „ideologiefrei“ sind diese Informationen wirklich, wie „ehrlich“ und „transparent“ ist die Tierindustrie?

Der Vortrag zeigt anhand vieler konkreter Beispiele und anhand allgemeiner Analysen, wie die Lobby-Organisationen auf die gesellschaftliche Debatte zur Nutztierhaltung Einfluss nehmen – und dabei ein Bild der Nutztierhaltung zeichnen, das mit der Realität nicht viel zu tun hat.


 

Und hier rückblickend ein Eindruck vom Vortragsabend:

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Vielen Dank Friederike, dass du den Vortrag hier bei uns gehalten hast! Es war sehr interessant, vor allem auch die ausgiebige Diskussion im Anschluss.

Vegan-freundliche Mensa 2015: 2 Sterne für Karlsruhe

PETA-Vegan-Freundliche-Mensa-2Sterne Copyright (c) PETA

Nachdem das Studierendenwerk Karlsruhe letztes Jahr von PETA einen von drei möglichen Sternen für das Vegane Angebot verliehen bekommen hat,  gab es dieses Jahr eine Verbesserung auf zwei Sterne.

Hier PETAs Begründung für die Platzierung:

Das Studierendenwerk Karlsruhe konnte sich gegenüber 2014 ebenfalls um einen Stern verbessern. Grund: u. a. eine Schulung zum Thema vegane Küche; eine weitere ist fürs nächste Jahr geplant. Zurzeit gibt es neben mindestens zwei veganen Mensagerichten auch feine vegane Wraps, vegane Apfel- und Kirschtaschen, hausgemachte Sojashakes und mediterrane Gemüsesnacks im Pidebrot. Außerdem finden regelmäßig Aktionstage und -wochen statt.

Wir freuen uns! 🙂

Hier finden sich weitere Informationen dazu: http://www.peta.de/mensa2015

Vegan-Schlonz im AKK

Am Donnerstag, den 19. November, veranstalten wir einen Schlonz im AKK auf dem KIT Campus Süd. Ab 20:00 Uhr möchten wir euch Filme zum Thema Veganismus zeigen. Damit wollen wir etwa Fragen aufgreifen wie: Was ist Veganismus denn genau, was essen VeganerInnen eigentlich? Wie hängt Veganismus mit Umweltschutz und Welthunger zusammen? Und reicht denn nicht auch Vegetarismus? Ergänzt werden die Filmbeiträge mit Diskussionsrunden.


 

Vegan-Schlonz


 

Siehe auch:


Rückblick:

Es war ein gut besuchter Abend mit einem sehenswerten Film („Live and Let Live“), leckerem Essen (selbstgemachtes Gulasch mit Knödel), und kontroversen Diskussionen.

Vielen Dank an alle Helfer der Hochschulgruppe, ans AKK und vor allem unsere Betreuerin Johanna, und alle Gäste!

Vielen Dank an Rikard und Kai für das leckere Essen! Die Rezepte zum Nachkochen:

Hier noch ein paar Foto-Eindrücke:

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Vortrag „Karnismus: Wen essen wir? Und wen nicht?“

Gemeinsam mit Daniel Schneider und dem Umweltkreis der PH Karlsruhe organisieren wir einen Vortrag zum Thema Veganismus und Karnismus mit dem Titel: “Wen essen wir? Und wen nicht? Und warum eigentlich? – Vortrag über Fleischessen, Tierliebe und die Widersprüchlichkeit unseres Essverhaltens“.

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Der Vortrag wird in der ersten Juli-Woche montags zunächst am KIT und dann donnerstags auch an der PH angeboten.

  • KIT-Vortrag: Montag, 06.07., 19:00 Uhr, Gebäude 50.41 – Raum 145/146
  • PH-Vortrag: Donnerstag, 09.07., 18:00 Uhr, Gebäude 1 – Raum 013

Wir haben auch eine Facebook-Veranstaltung angelegt.

Hier eine ausführliche Beschreibung:

Wen essen wir? Und wen nicht? Und warum eigentlich? Unser Verhältnis zu Tieren ist tief gespalten. Mit der einen Hand streicheln wir unsere Katzen und Hunde, die wir als Haustiere bezeichnen, mit der anderen Hand halten wir an unserem Schnitzel fest. Obwohl die meisten Menschen von sich behaupten, besonders tierlieb zu sein, geben wir in Deutschland jährlich die Schlachtung von mehr als 740 Millionen Tieren in Auftrag. Wie kann das sein?

In meinem Vortrag über Tierliebe und Fleischessen werde ich diese Kontroverse unter die Lupe nehmen und versuchen herauszufinden, wie sich unser Verhältnis zu Tieren rational erklären lässt. Dabei werde ich auf Erkenntnisse der Kulturanthropologie sowie auf neue psychologische Studien eingehen.

Aufgrund der Aktualität der neuen Erkenntnisse in den Human-Animal-Studies und dem Verständnis für unsere Essgewohnheiten und unseren Umgang mit Tieren in der Gesellschaft, welches wir durch sie gewinnen, ist dieser Vortrag interessant für alle, die sich noch nicht mit dem Thema beschäftigt haben, aber auch für diejenigen, die schon auf tierische Produkte verzichten


Rückblick:

Vielen Dank Daniel für diesen Vortrag mit einer spannenden Präsentation, ergänzt durch gut ausgewählte Videos und Texte. In der anschließenden Diskussion konnten außerdem noch alle Anwesenden Ergänzungen einbringen und Fragen in den Raum stellen. Gegen die Hitze gab es Wassereis, außerdem wurde leckere Muffins angeboten.

Karnismus-Vortrag

Hier ein Mitschnitt des PH-Vortrags:

 

 

 

 

Waffelstand

Am Freitag den 12. Juni organisierten wir einen Waffelstand im Zentrum des KIT-Campus, direkt vor dem AKK.  Bei bestem Sommerwetter boten wir Waffeln an, wahlweise mit Puderzucker, Apfelmus oder Schokocreme – außerdem gab es Wassereis. Wir haben uns als Hochschulgruppe vorgestellt, sowie generelle Infomaterialen zum Thema Veganismus und Tierethik ausgelegt.

Hier ist das Waffel-Rezept zum Nachbacken:

  • 500g Mehl (am besten Type 405)
  • 230g Zucker
  • 250g Alsan (Margarine)
  • 700ml Sojamilch
  • Vanille (nach Belieben)
  • Prise Salz

(Am besten am Tag vor Verwendung zubereiten und über Nacht im Kühlschrank aufbewahren.)

Wir haben dort auch schon Werbung gemacht für unsere nächste Aktion: einen Vortrag samt Diskussion zum Thema Karnismus (Überzeugung, Tiere in die Kategorien „essbar“ und „nicht essbar“ einzusortieren).

Vielen Dank an das AKK für die Unterstützung!

Herzlich willkommen!

Wir sind die vegane Hochschulgruppe Karlsruhe. In erster Linie möchten wir interessierten StudentInnen eine Anlaufstelle und Informationen zum Thema Veganismus bieten. Im Rahmen verschiedener  Aktionen leisten wir gesundheitliche und politische Aufklärungsarbeit mit besonderem Bezug zur veganen Lebensweise.
Darüber hinaus verfolgen wir das Ziel, das vegane Angebot in der Mensa und der Cafeteria zu verbessern. Insbesondere setzen wir uns für ein tägliches veganes Hauptgericht und eine zuverlässige Kennzeichnung von veganen Speisen ein.

„Vegan-Freundliche Mensa“

Copyright (c) PETA

Die Mensa des Studentenwerk Karlsruhe wurde von PETA auf Platz 3 des Rankings „vegan-freundlichste Mensa 2014“ gewählt. Hier finden sich weitere Informationen dazu: http://www.peta.de/mensa2014